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KARATE
FUNASAKO

FAHRENBACH e.V

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Shihan Tokio Funasako

Tokio Funasako wurde am 4. September 1944 in Kagoshima geboren. Der Name Tokio steht in keinem Zusammenhang mit der Stadt gleichen Namens, sondern bedeutet “Held der Zeit”. Bereits 1956 begann er in Ijiyuin bei Tamotsu Sensei Shorin-Ryu-Karte zu lernen. Im Alter von 16 Jahren wechselte er zu Goju-Ryu und übte in der Stadt Tokyo bei Urakawa Yoshihiro. Bei ihm versäumte er sechs Jahre lang nicht eine Trainingseinheit.
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In den Jahren 1964, 1965 sowie 1966 gewann er die Stadtmeisterschaften in Tokyo und wurde von Yamaguchi Gogen im Mai 1967 in die japanische Nationalmannschaft aufgenommen. Am 1. Oktober 1967 trafen wieder in Tokyo die jeweils zehn Besten aller Stilrichtungen in einer Art Allkategorie aufeinander; Tokio Funasako war einer der drei Sieger.
Zur selben Zeit reiste Yoshio Himi durch Deutschland, um Kontakte mit ansässigen Karatevereinen zu knüpfen und Informationen über schön gelegene Regionen zu sammel.
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1963
Am 6. Mai 1968 machte sich Funasako Sensei (damals 3. Dan) auf den Weg nach Deutschland. Seine Reise führte ihn mit dem Schiff von Yokohama nach Nahotoka (Russland), weiter mit Zug nach Habarosku, mit einem Militärflugzeug nach Moskau und anschließend mit dem Zug nach Deutschland.
 
Am 13. Mai traf er in Heilbronn ein, hier sollte er im Karate-Verein als Karatelehrer arbeiten. “Mindestens zwei Jahre mußt du durchhalten”, hatte ihm Urakawa Sensei befohlen. Allerdings gefiel es Tokio Funasako in Deutschland und auf Wunsch seiner Schüler blieb er länger. Nach Schwierigkeiten mit der Ausländerbehörde erhielt er zwei Jahre später dann doch eine erneute Aufenthaltserlaubnis und seine Aufbauarbeit konnte fortfahren.
1971
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Als er in Heilbronn ankam, erwarteten ihn dort nur wenige Schüler. Sein effektives Training gefiel den Deutschen und rasch wurden es mehr. Bis heute hat er 30000 Karatekas trainiert und die Gründung von mehreren Dojos initiiert.
Zuerst unterrichtete er nur in Heilbronn, ab 1969 ebenfalls in Mosbach und ab 1970 auch in Walddürn. 1971 kam Eppingen und Kraichtal hinzu, 1977 folgte Bruchsal. Im Jahr 1996 verlegte er den Trainingsort Bruchsal in das näher bei seinem damaligen Wohnort Mosbach gelegene Östringen.
2005
Mit Kyoshi Ogawa und Toshio Koda hat Tokio Funasako am 19. Mai 1973 den Goju Kai Karate Verband Deutschland (GKD) aus der Taufe gehoben. Nach einem Turnier 1976 in Hamburg fanden sich die Vertreter der drei Verbände DKB, Goju Kai Karate Verband Deutschland (GKD) und Wado-Kai an dem symbolträchtigen Tag der Deutschen Einheit zusammen und gründeten formell den Deutschen Karate Verband (DKV).
 
Im Jahr 1996 schlossen sich ca. 30 Vereine und Schulen unter Tokio Funasako zum “International Goju-Kan Karate-Do Renmei e.V.“ (IGKR) zusammen. Die Gründung des deutsch-japanischen Kulturvereins “Yamato Kai e.V.“ folgte 2002.
 
Seit 1973 ist Funasako Sensei als Landeskampfrichter (KVBW) und seit 1981 als Bundeskampfrichter (DKV) mit A- Lizenz aktiv.
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Generationen in Harmony

Im Jahr 1995 flog er nach Japan, um bei Uehara Yukinori den 7. Dan zu erwerben, der 8. Dan wurde ihm 2001 vom DKV-Präsidium verliehen.
 
Funasako Sensei lehrt in seinem Heilbronner Dojo auch Kendo (Jigen Ryu). In dieser Kampfkunst trägt er den 3. Dan.
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Shihan Tokio Funasako erhält die höchste Auszeichnung im Karate
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Am Ende des gelungenen Festaktes wurde am Samstag 25.09.2004 Abend vor ca. 400 Zuschauern durch Großmeister Osamu Hirano (8. Dan Japan) überraschend der Rote Gürtel an Tokio Funasako überreicht und ist damit berechtigt diesen zu tragen. Es ist die höchste Auszeichnung aus Japan die im traditionellen Karate vergeben werden kann!
 
Begründet wurde diese durch seine maßgebliche Verbreitung des Goju-Ryu Karate in die Welt und dessen würdige Vertretung, trotz seines dafür noch jungen Alters von nun 60 Jahren.
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